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Hörtraining - oder warum das Hörgerät allein nicht alle Erwartungen erfüllen kann

Die Anpassung von Hörgeräten ist eine reine technische Aufgabe mit dem Ziel der optimalen Einstellung durch den Hörgeräteakustiker.
Fast immer besteht die Vorstellung, allein das Ohr müsse in seiner Funktionalität verbessert werden. Daher erwarten auch viele Betroffene, deren Angehörige und das persönliche Umfeld, dass mit neuester Technik im Hörgerät der alte Zustand kompletter Hörfähigkeit und die damit verbundene Reintegration in den Alltag der Normalhörenden problemlos gelingt.


Doch auch mit dem besten Hörgerät hört keiner so wie früher.


Hörvermögen verbessern mit Hörtraining Genau deshalb steht der schwerhörige Mensch im Mittelpunkt eines Hörtrainings, denn ausschlaggebend sind oft die ersten Erfahrungen, die mit dem neuen Hörgerät gemacht werden. Wer über einen längeren Zeitraum, meist mehrere Jahr schlecht hörte und dann ein Hörgerät trägt, kann von der Fülle der Höreindrücke leicht überfordert werden. Plötzlich ist alles laut - JA alles. Straßenverkehr und andere Hintergrundgeräusche treten offensiv in den Vordergrund. Häufig fühlen sich Betroffene wie erschlagen von der Geräuschkulisse und hatten sich das neue Hörerlebnis ganz anders vorgestellt.

Viele empfinden ihre Situation enttäuschend und es entsteht ein Unbehagen das auf die Hörgeräte übertragen wird und so den weiteren Verlauf der Anpassung erschwert. Bei vielen erstmaligen Hörgeäteträger landen die neuen Hörhilfen relatv schnell in der Schublade.



Positive Erfahrungen sind daher extrem wichtig


Im Hörtraining werden bewusst neue Höreindrücke gemeinsam ausgewählt und der Hörgeräteträger so vorsichtig an die neuen Hörsituation herangeführt. Vorallem am Anfang sind positive Emotionen im Zusammenhang mit den Hörgeräten entscheidend für den Erfolg. Dies gilt für Geräusche, Töne oder Klänge die ohne Hörgerät vorher nicht mehr wahrgenommen wurden. Leichte Windböhen im Wald, Vogelzwitschern oder Regentropfen auf der Fensterscheibe lösen oft große Freude bis hin zu tiefer Ergriffenheit aus. Doch auch an negativen Straßenlärm und unangenehme Hintergrundgeräusche müssen die Betroffenen wieder gewöhnt werden.

Wir müssen verstehen, dass Hören nicht allein gute Ohren voraussetzt, sondern sich im Gehirn abspielt. Als Kind lernen wir zu hören und der Hörgeschädigte verlernt es über viele Jahre. Wer die Komplexität des Zusammenspiels von Ohren und Gehirn versteht, erkennt schnell, dass das Hörgerät alleine nur eine wesentliche Komponente bildet. Aber eben nicht die Einzige. Wir müssen auch unser Gehirn wieder neu "trainieren" um die Hörgeräte umfassend nutzen zu können und Schwerhörigkeit so gut wie möglich auszugleichen.

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